Rehasport Köln
Mehr Lebensqualität durch Kräftigung, Schmerzreduktion und Stabilität

Was ist Rehasport? Information, Unterschiede & Gründe dafür verständlich erklärt

Kurz erklärt:

Rehasport, auch Rehabilitationssport und Reha-Sport genannt, ist eine gesetzlich anerkannte Bewegungsmaßnahme, die von der Krankenkasse übernommen werden kann. Ziel ist es, Menschen langfristig zu mehr Sicherheit, Stabilität und Eigenständigkeit in der Bewegung zu führen.

Wenn du Reha Sport konkret vor Ort in Köln umsetzen möchtest, findest du hier weitere Informationen:

Rehasport in Köln


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Was Rehasport ist und welches Ziel er verfolgt

Was bedeutet Rehasport - auch Rehabilitationssport genannt - genau?

Rehasport ist ein strukturiertes Bewegungsangebot, das darauf ausgelegt ist, Menschen wieder sicher und regelmäßig in Bewegung zu bringen. Im Mittelpunkt stehen angeleitete Übungen in der Gruppe, die kontrolliert, bewusst und ohne Leistungsdruck durchgeführt werden. Ziel von Rehasport ist es, die eigene Beweglichkeit, Koordination und das Vertrauen in den eigenen Körper zu fördern. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um Kontinuität, Stabilität und langfristige Aktivität im Alltag.

Rehabilitationssport (rot) und Funktionstraining (grün) – der Unterschied auf der Verordnung

Auf der ärztlichen Verordnung Muster 56 werden zwei unterschiedliche Leistungsbereiche unterschieden: Rehabilitationssport und Funktionstraining.

Diese beiden Maßnahmen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen und sind klar voneinander abzugrenzen.
Auf der Verordnung sind die Bereiche farblich getrennt dargestellt:
Rehabilitationssport (rot)
Funktionstraining (grün)
Rehabilitationssport (rot) ist eine bewegungsorientierte Gruppenmaßnahme mit dem Ziel, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und Bewegung langfristig in den Alltag zu integrieren.
Er ist auf regelmäßige Teilnahme ausgelegt und wird von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen.
Funktionstraining (grün) ist eine eigenständige, therapienahe Maßnahme.
Der Schwerpunkt liegt auf krankheits- oder funktionsspezifischen Übungen und klar strukturierten Bewegungsabläufen.
Wichtig:
Nur bei einer Verordnung für Rehabilitationssport (roter Bereich) ist eine Teilnahme bei uns möglich.
Bei einer Verordnung für Funktionstraining (grüner Bereich) ist eine Teilnahme bei uns nicht vorgesehen. Hier erfahren Sie mehr zu den Kassenleistungen.


Welche Rehabilitationssportarten auf der Verordnung empfohlen werden können

Auf der Verordnung Muster 56 können unterschiedliche Rehabilitationssportarten angekreuzt werden. Dazu zählen unter anderem:

Gymnastik (auch im Wasser möglich)
– Schwimmen
– Ausdauer- und Kraftausdauerübungen
– Bewegungsspiele
– Sonstige Formen des Rehabilitationssports
- Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins behinderter oder von Behinderung bedrohter Frauen und Mödchen erforderlich.

Welche Inhalte im Rahmen des Rehabilitationssports tatsächlich umgesetzt werden, hängt vom Anbieter, der Gruppenzusammensetzung sowie den organisatorischen Rahmenbedingungen ab.

Rehabilitationssport nach Formular 56 – Umfang, Dauer und Teilnahme

Rehabilitationssport wird ärztlich über die Verordnung Formular 56 empfohlen.
Auf der Verordnung wird festgelegt, über welchen Zeitraum und in welchem Umfang die Teilnahme am Rehabilitationssport erfolgt.
Je nach Kostenträger gelten unterschiedliche Rahmenbedingungen:

  • Gesetzliche Krankenkassen:
Rehabilitationssport kann für
18 Monate mit bis zu 50 Übungseinheiten oder
36 Monate mit bis zu 120 Übungseinheiten verordnet werden.

  • Rentenversicherungsträger:
Rehabilitationssport kann für
6 Monate mit bis zu 30 Übungseinheiten verordnet werden.
Die Entscheidung, wie häufig pro Woche Rehabilitationssport besucht werden soll (z. B. einmal oder mehrmals wöchentlich), trifft ausschließlich der behandelnde Arzt.
Wir haben auf diese Entscheidung keinen Einfluss und setzen die ärztliche Vorgabe entsprechend um.
Teilnehmende können ihren Wunsch äußern, häufiger am Rehabilitationssport teilzunehmen.
Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, entscheidet der Arzt im Rahmen einer angepassten Verordnung.

Wichtig:
Die regelmäßige Teilnahme am Rehabilitationssport ist Bestandteil der vereinbarten Rahmenbedingungen.


Wiederholtes oder unentschuldigtes Fehlen widerspricht den Vorgaben der Rahmenvereinbarungen der Kostenträger (u. a. vdek und DBS).
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden sich in der jeweiligen Vereinbarung zum Rehabilitationssport.

Für wen Rehasport geeignet ist

Wer kann am Rehasport teilnehmen?

Rehasport richtet sich an Menschen, die wieder aktiv werden möchten und dabei Wert auf eine klare Struktur und professionelle Anleitung legen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme erfolgt in festen Gruppen und orientiert sich an einem geregelten Ablauf. Entscheidend ist nicht das individuelle Leistungsniveau, sondern die regelmäßige Teilnahme. Rehasport bietet einen sicheren Rahmen, um Bewegung wieder fest in den Alltag zu integrieren.

Für Menschen mit ungerader Körperhaltung oder Unsicherheit in der Bewegung:

Rehasport in der Nähe – warum das entscheidend ist

Wenn eine zeitliche Verpflichtung zu einem Anlass rechtzeitig, wöchentlich und wiederkehrend auch pünktlich wahrgenommen werden möchte, sollte 

  • der Weg,
  • zeitlicher Aufwand und
  • eigene Flexibilität im Fokus sein, damit man keine Sekunde verpasst.

Warum ist Rehasport in der Nähe so wichtig?

Damit Rehasport nachhaltig wirkt, ist Regelmäßigkeit entscheidend. Ein Angebot für Rehasport in der Nähe erleichtert die Teilnahme enorm und senkt organisatorische Hürden. Kurze Wege, feste Zeiten und eine vertraute Umgebung tragen dazu bei, dass Termine zuverlässig wahrgenommen werden. Rehasport in der Nähe bedeutet, Bewegung ohne zusätzlichen Stress in den Alltag einzubauen – und genau das ist ein zentraler Erfolgsfaktor.

Warum Rehasport mehr ist als nur Bewegung

Viele Menschen verbinden Rehasport mit einfachen Übungen oder reiner Gruppengymnastik. Tatsächlich geht es um strukturierte Bewegung, fachliche Anleitung und die langfristige Befähigung zur Eigenaktivität. Genau dieser Ansatz unterscheidet Rehasport von gewöhnlichen Bewegungsangeboten und macht ihn so wirkungsvoll.

Ablauf und Organisation von Rehasport

Wie läuft Rehasport organisatorisch ab?

Rehasport wird in der Regel ärztlich verordnet und nach Genehmigung durch die Krankenkasse durchgeführt. Die Einheiten finden zu festen Zeiten in Gruppen statt und werden von qualifizierten Fachkräften angeleitet. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Krankenkasse, für Teilnehmende entstehen meist keine zusätzlichen Kosten. 

Du möchtest Rehasport bei uns starten und wissen, welche Schritte wichtig sind (Stempel, Genehmigung, Einstieg in die Gruppe)? Dann lies hier den Start und Ablauf – kurz und klar erklärt. ➡️

Mit Theorie für zuhause – nicht nur vor Ort, sondern ergänzend für den Alltag.

Reha-Sport als Kassenanspruch

Zahlt meine Krankenkasse Reha-Sport?

Reha-Sport ist eine anerkannte Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und gesetzlich im Sozialgesetzbuch IX (§ 64 SGB IX) verankert. Das bedeutet, dass Reha-Sport bei medizinischer Notwendigkeit ärztlich verordnet werden kann und die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen werden. Ziel dieser Leistung ist es, Menschen nachhaltig zu mehr Bewegung zu befähigen und sie dabei zu unterstützen, eigenständig aktiv zu bleiben.

Reha-Sport ist bewusst als langfristige Maßnahme konzipiert. Es geht nicht um kurzfristige Effekte, sondern darum, Bewegung dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Durch die strukturierte Durchführung in Gruppen und die fachliche Anleitung entsteht ein sicherer Rahmen, der Kontinuität und Verlässlichkeit ermöglicht. Genau aus diesem Grund zählt Reha-Sport zu den festen Leistungen im Gesundheits- und Rehabilitationssystem. Nähere Informationen, auch über die Höhe zur Gesundheitsförderung finden Sie hier.

Abgrenzung zu anderen Kassenleistungen

Rehabilitationssport ist klar von anderen kassenfinanzierten Maßnahmen abzugrenzen, insbesondere vom Funktionstraining.

Wir nehmen hunderte von Videos für unsere Kunden auf - siehe das Beispielvideo

Umfang und Häufigkeit der Reha-Sport-Verordnung

Wie viele Einheiten Reha-Sport sind möglich und wie oft findet er statt?

In der Praxis wird Reha-Sport in den meisten Fällen zunächst mit 50 Übungseinheiten verordnet. Üblich ist dabei eine Teilnahme einmal pro Woche, sodass sich der Zeitraum über mehrere Monate erstreckt. Diese Form der Verordnung ist der Regelfall und entspricht dem Grundgedanken von Reha-Sport als nachhaltige Bewegungsmaßnahme.
In selteneren Fällen kann eine erweiterte Verordnung mit bis zu 120 Einheiten erfolgen. Voraussetzung dafür ist eine besondere medizinische Begründung durch den behandelnden Arzt. Auch hier steht die langfristige Teilnahme im Vordergrund, nicht eine kurzfristige Steigerung der Belastung.
Die Teilnahme an Reha-Sport erfolgt grundsätzlich einmal wöchentlich. In begründeten Ausnahmefällen kann Reha-Sport zweimal pro Woche genehmigt werden. Eine Teilnahme dreimal pro Woche stellt eine absolute Rarität dar und wird nur bei klarer medizinischer Notwendigkeit bewilligt. Die konkrete Ausgestaltung der Verordnung richtet sich immer nach der individuellen Situation und der ärztlichen Einschätzung.

Reha Sport als Grundlage für einen aktiven Alltag

Warum ist Reha Sport ein sinnvoller Einstieg in Bewegung?

Reha Sport bietet eine klare Struktur, feste Termine und professionelle Begleitung – ideale Voraussetzungen, um Bewegung dauerhaft im Alltag zu verankern. Durch die Gruppendynamik entsteht zusätzliche Motivation, während die Anleitung für Sicherheit sorgt. Viele Teilnehmende nutzen Reha Sport als Basis, um langfristig aktiver zu bleiben. Entscheidend ist nicht die Intensität, sondern die Kontinuität – genau dafür ist Reha Sport konzipiert.

Warum es Reha Sport gibt
Wenn ein Sport, der sogar gesetzlich geregelt ist, von Ärzten verordnet und von Kassen auch unterstützt wird, sollte der Mehrwert selbsterklärend leicht sein.

Was ist das Ziel von Reha Sport?

Reha Sport wurde eingeführt, um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen nachhaltig wieder an Bewegung heranzuführen.
Im Mittelpunkt stehen nicht sportliche Leistung oder Fitnessziele, sondern:

  • Verbesserung der Belastbarkeit
  • Stabilisierung des Bewegungsapparates
  • Förderung von Eigenverantwortung und regelmäßiger Bewegung
Reha Sport ist zeitlich begrenzt und soll helfen, den Übergang in eigenständige Bewegung zu ermöglichen.

Warum Rehabilitationssport angefangen werden sollte

Rehabilitationssport bietet einen niedrigschwelligen, medizinisch begleiteten Einstieg in Bewegung – besonders für Menschen, die:

  • länger inaktiv waren
  • Schmerzen oder Einschränkungen haben
  • nach Erkrankungen oder Behandlungen wieder beginnen möchten

Durch feste Gruppen, qualifizierte Anleitung und klare Strukturen entsteht Sicherheit und Orientierung.

Wer Rehabilitationssport anbieten und anleiten darf 

Kann ein Fitnesstrainer Rehabilitationssport anbieten?

Nein.
Eine übliche Fitness-, Personal-Trainer- oder Übungsleiter-Ausbildung reicht nicht aus, um Rehabilitationssport anzubieten oder zu leiten.
Auch ein akademischer Abschluss, z. B. in Sportwissenschaften, berechtigt nicht automatisch zur Durchführung von Rehabilitationssport.

Wer darf als Rehabilitationssport-Übungsleiter arbeiten?

Rehabilitationssport darf nur von speziell qualifizierten Übungsleitern durchgeführt werden, die:

  • eine anerkannte Rehabilitationssport-Lizenz besitzen
  • die Vorgaben der Verbände und Krankenkassen erfüllen
  • regelmäßig Fortbildungen und Lizenzverlängerungen nachweisen
Je nach Vorbildung – oder auch ohne vorherige sportliche Ausbildung – kann die Qualifikation zum Rehabilitationssport-Übungsleiter bis zu 18 Monate dauern.
Die Lizenz ist zeitlich begrenzt und muss regelmäßig aktualisiert werden.

Warum sind diese Vorgaben so streng?

Rehasport ist keine Freizeit- oder Fitnessmaßnahme, sondern Teil der medizinisch unterstützten Versorgung.
Die strengen Ausbildungs- und Lizenzanforderungen dienen:

  • der Sicherheit der Teilnehmenden
  • der Qualität der Anleitung
  • der Einhaltung gesetzlicher und kassenrechtlicher Vorgaben

 
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